Anwendungen
Medizin
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A N W E N D U N G S B E I S P I E L
Punktgenau bestrahlt
CyberKnife® System – Präzise und innovative Bestrahlungsbehandlung
Das CyberKnife® System ist das erste und einzige robotergesteuerte Ganzkörper-Radiochirurgie-System, welches nicht-operable Behandlungsoptionen bei einer Vielzahl von Tumoren wie Prostata, Lunge, Wirbelsäule, Leber, Pankreas und sonstigen extrakraniellen Tumoren bietet.
Im Kopf des Cyberknife-Systems befindet sich das InCise™ Multileaf Kollimator System, welches dazu dient, dass die erforderliche Bestrahlung an die Form des Tumors angepasst wird, wodurch die Strahlenbelastung des umliegenden gesunden Gewebes minimiert wird.
Das InCise™ Multileaf Kollimator System unseres Kunden Accuray (USA) besteht aus einer Vielzahl von Bleiplatten (Leaves), die während der Behandlung ständig in Echtzeit neu positioniert werden können.
Der Bestrahlungsbereich kann dadurch immer wieder neu angepasst werden, womit der Roboter die oft unregelmäßig geformten Tumore aus verschiedenen Bestrahlungswinkeln behandeln kann. Zudem ist es den Ärzten möglich Tumore, die sich mit dem Patient bewegen, effizient und präzise zu bestrahlen.
Welche Röntgengeräte mit Drehanoden gibt es – ein kleiner Überblick
Leistung auf den Punkt gebracht
myonic Lagereinheiten für Röntgenröhren werden in OEM- und Ersatzröntgenröhren von den führenden Herstellen weltweit eingesetzt, um die optimale Erzeugung von scharfen, detaillierten Bilder zu gewährleisten.
In der Diagnostik, z.B. beim Röntgen eines Knochenbruchs, wird mit hoher Leistung und mit sehr kurzer Bestrahlungszeit, gearbeitet um qualitätsmindernde Bewegungen des Patienten zu vermeiden. Die eingesetzte Drehanodentechnik führt zu einer besseren Verteilung der Abwärme, womit sich Röntgenröhren hoher Leistung und Lebensdauer bauen lassen.
Zweites wichtiges Merkmal für eine gute Röhre ist die minimale Größe, bzw. die Schärfe des sogenannten Brennflecks. Die von myonic entwickelte Wälzlagerung muss daher trotz Temperaturen von bis zu 500°C einen hochgenauen, verlustarmen und schwingungsfreien Lauf in jeder Positionsrichtung gewährleisten.
Psst, nur keinen Stress
Die Mammographie dient der Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen ohne Anzeichen oder Symptome einer Brusterkrankung oder der Diagnose von Brusterkrankungen bei Frauen mit Symptomen wie Knoten oder Schmerzen.
In diesem hoch sensiblen Anwendungsbereich werden besondere Anforderungen an einen leisen und vibrationsarmen Lauf der Röntgenröhre gestellt, um eine gleichmäßige Strahlungsemission für einen optimalen Kontrast bei geringer Strahlungsdosis zu gewährleisten und gleichzeitig die Patientin nicht durch unnötige Geräusche zusätzlich in Stress zu versetzen.
In den Röhren der führenden Hersteller weltweit ermöglichten die myonic Lagereinheiten die Erstellung von vielen hunderttausend Mammogrammen und tragen damit erfolgreich zum Kampf gegen den Brustkrebs bei.
Mit High-Speed im Kreis herum
Die Computertomographie (CT) ist eine besondere Form des Röntgens. CT-Scans liefern dabei viel detailliertere Bilder als herkömmliche Röntgenaufnahmen. Mit CT-Bildern können Ärzte unter der Verwendung spezieller Hardware und Software sehr präzise 3-D-Ansichten und beliebige Schnittebenen von vielen Körperteilen erstellen. Computertomographien dienen zum Beispiel der Abklärung von Hirninfarkten oder Blutungen, Lokalisationen von Lungentumoren, Tumoren oder Entzündungen des Bauchraums, und sie werden auch bei Knochenbrüchen oder bei Gefäßproblemen eingesetzt.
Um die erforderliche Anzahl von Bildern zu erzeugen, rotiert die Röntgenröhreneinheit mit einer Umlauffrequenz von bis zu 4 mal pro Sekunde um den Patienten. Die Bauteile erfahren dabei eine Beschleunigung von bis zu 50 mal der Erdbeschleunigung.
Die von myonic kundenspezifisch für diesen Einsatz konstruierten Kugellagereinheiten können diese Kräfte sicher aufnehmen, ohne dabei ihren hochgenauen Lauf oder ihr geringes Laufgeräusche zu verlieren.
Entstehung der Röntgenstrahlung und Aufbau einer Röntgenröhre mit Drehanode
Die Skizze zeigt den Aufbau einer Röntgenröhre mit Drehanode. Über eine erhitzte Glühwendel Kathode (minus) werden freie Elektronen erzeugt, die durch die angelegte Hochspannung im Bereich von 1 kV bis 10kV in einem Vakuum zur Anode (plus) hin beschleunigt werden.
Beim Aufprall der Elektronen auf die Anodenoberfläche kommt es zu zwei Prozessen, die dafür sorgen, dass die kinetische Energie der Elektronen in Strahlungsenergie umgewandelt wird:
Ein (negativ geladenes) Elektron fliegt zwischen den Atomen der Anode hindurch und wird im Feld der (positiv geladenen) Atomkerne abgelenkt, wodurch sich die kinetische Energie des Elektrons verringert – es wird abgebremst (1) – und die Differenz der kinetischen Energie wird in Strahlungsenergie umgewandelt. Es entsteht die sogenannte Bremsstrahlung.
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