myonic-Ausbilder Bernd Koslowski im Interview mit der IHK

2022-02-28T08:34:09+01:00Februar 25, 2022 |

In der aktuellen Ausgabe des IHK-Magazins „Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee“ werden Ideen für die betriebliche Fachkräftesicherung von Unternehmen aus der Region vorgestellt. Auch die Strategien von myonic, wie die Möglichkeit einer Zusatzqualifikation, Bonuszahlungen für gute Leistungen und ein eigenes Tablet für Berufsschule und Betrieb, sind ein Teil davon.
Lesen Sie im nachfolgenden Textauszug mehr aus dem Interview von myonic-Ausbilder Bernd Koslowski mit der IHK:

„Mehr Attraktivität durch Zusatzqualifikationen“
„Mehr Aufmerksamkeit für Lehrberufe möchte auch Bernd Koslowski erreichen. Er ist Ausbilder bei der myonic GmbH in Leutkirch und betreut aktuell 19 Auszubildende. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Kugellagern für vielfältigste Einsatzbereiche spezialisiert. „Wir versuchen, die Ausbildung bei uns durch ein Angebot an Zusatzqualifikationen attraktiver zu machen“, so Koslowski. „Außerdem haben wir ein Benefit-System eingeführt, das Bonuszahlungen für gute Leistungen gewährt. Parallel dazu haben wir die Lehrwerkstatt modernisiert und alle erhalten ein Tablet. Das kommt richtig gut an.“ Für Metallberufe wie Mechatroniker/-in oder Industriemechaniker/- in gibt es fünf integrative Zusatzqualifikationen. myonic hat als erstes Unternehmen der Region Azubis zur Zusatzqualifikation „additive Fertigungsverfahren“ angemeldet. Diese stellt „eine Vertiefung der Lerninhalte dar“, erklärt Koslowski. „In unserem Fall war das der Schwerpunkt 3D-Druck. Dieser kommt zwar bei uns nur in der Ersatzteilfertigung für Maschinen zum Einsatz, übt aber gerade auf junge Menschen eine Faszination aus. Bei der Teilnahme an einer Ausbildungsmesse war vor allem der 3D-Drucker dicht umlagert. Deshalb nutzen wir jetzt gezielt diese Technik, um Azubis anzuwerben und zu begeistern.“ Die duale Berufsausbildung hält er für ein probates Mittel, um Fachkräfte zu sichern: „Die Auszubildenden lernen den Betrieb von der Pike auf kennen. Man kennt sich gegenseitig, und die Azubis haben nach erfolgreichem Abschluss die Sicherheit eines festen Arbeitsplatzes. Allerdings müsste man die Chancen auf ein Studium nach der Lehre intensiver kommunizieren, damit die Lehre eine höhere Wertigkeit erhält. Vielen Interessenten ist nicht bewusst, welche Möglichkeiten und Karrierechancen damit verbunden sind.“
(Quelle: IHK-Magazin „Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee“ S. 19)

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